Lexikon

Seldschụken

Fürstendynastie vom 11. bis 13. Jahrhundert im Vorderen Orient. Seldschük, der Stammvater des Geschlechts, wanderte um 1000 als Anführer der türkischen Oghusen nach Buchara und nahm den Islam an. 1037 eroberten die Seldschuken Khorasan. Togril-Beg (1038–1063) unterwarf um 1040 Iran, 1045–1048 Irak und Syrien; Alp Arslan (1063–1072) hatte Erfolge in Anatolien (in der Schlacht bei Mantzikert 1071 gewann er kleinasiatische Teile des Byzantinischen Reichs); ihm folgte Malik Schah (1072–1092). Um 1150 zerfiel das Seldschukenreich in Iran. Zweige herrschten noch bis 1174 in Syrien, bis 1194 in Nordwest-Iran, bis 1307 in Anatolien (Rumseldschuken).
Wissenschaft

Sonne, Wärme, Dampf und Strom

Das Potenzial der Solarthermie für die Produktion von Ökostrom stellen Kraftwerke in Marokko seit einigen Jahren eindrucksvoll unter Beweis. von Ralf Butscher Wer sich wie der Autor dieses Beitrags auf eine geführte Rundreise durch Marokko begibt, macht vermutlich irgendwann auch in Ouarzazate Station. Die Stadt mit rund 70 000...

Pangenom, Menschen, Erbgut
Wissenschaft

Das Pangenom des Menschen

Ein internationales Forscherteam hat einen neuen digitalen Datensatz unseres Erbguts vorgestellt. von RAINER KURLEMANN Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms ist eine Mammutaufgabe. Sie wird viele Generationen von Wissenschaftlern beschäftigen. Doch es geht voran. Ein internationales Team aus 119 Forschern hat im Mai 2023...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon