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LEXIKON

Singer

Isaac Bashevis, jiddischer Schriftsteller, * vermutlich 21. 11. 1902 Leoncin bei Warschau (nach eigenen Angaben 14. 7. 1904),  24. 7. 1991 Miami, Florida; begann zunächst eine Ausbildung zum Rabbiner, ab 1923 Mitarbeiter verschiedener jiddischer Zeitschriften in Warschau; 1935 Übersiedelung in die USA; beschreibt in seinen in jiddischer Sprache verfassten Geschichten und Romanen das Leben des osteuropäischen Judentums des 19. Jahrhunderts, aber auch die Entwurzelung der Menschen im 20. Jahrhundert; Romane: „Der Satan in Goray“ 1932, deutsch 1965; „Die Familie Moschkat“ 1950, deutsch 1984; „Der Zauberer von Lublin“ 1960, deutsch 1967; „Jakob der Knecht“ 1962, deutsch 1965; „Feinde, die Geschichte einer Liebe“ 1973, deutsch 1974; „Schoscha“ 1978, deutsch 1980; „Verloren in Amerika“ 1981, deutsch 1983; auch Kinderbücher. Erhielt 1978 den Nobelpreis für Literatur.
  • Erscheinungsjahr: 1978
  • Veröffentlicht: USA
  • Verfasser:
    Singer
    , Isaac Bashevis
  • Deutscher Titel: Schoscha
  • Original-Titel: Shosha
  • Genre: Roman einer Liebe
Der jiddische Schriftsteller Isaac Bashevis Singer (* 1904,  1991), der in diesem Jahr mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wird, veröffentlicht beim Verlag Farrar, Straus & Giroux in New York »Schoscha«, den »Roman einer Liebe«. Erzählt wird die Geschichte eines jüdischen Schriftstellers, der sich für die Heirat seiner geistig und körperlich behinderten Jugendfreundin entscheidet, anstatt sich angesichts des bevorstehenden Einmarschs deutscher Truppen in Warschau nach Amerika zu retten.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1980.
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