Lexikon

Jddisch

westgermanische Schwestersprache des Deutschen; entstanden im 10./11. Jahrhundert in den osteuropäischen jüdischen Gemeinden auf der Grundlage mittel- und oberdeutscher Mundarten; enthält zahlreiche hebräische Elemente; man unterscheidet zwischen dem Westjiddischen, das bis zum 18. Jahrhundert durch die deutsche Sprache geprägt war und dem Ostjiddischen, das stärker slawische Elemente enthält. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts Entwicklung zu einer eigenständigen Literatursprache. Durch Auswanderungen, besonders nach Amerika, weit verbreitet.
Skelett, Kopf, Neandertaler
Wissenschaft

Das Rätsel um den Ursprung

In der Evolutionslinie des modernen Menschen klaffen kolossale Lücken. Und weder der zeitliche Beginn ist gewiss noch die Herkunftsregion. von THORWALD EWE Jeder heute lebende Mensch ist der vorläufige Endpunkt einer langen Reihe von Vorfahren. Wo sich diese  Ahnenreihen in ferner Vergangenheit treffen, müsste logischerweise...

Steinzeit-Seefahrt
Wissenschaft

Im Steinzeit-Kanu auf großer Fahrt

Schon vor über 30.000 Jahren besiedelten Steinzeitmenschen die abgelegenen japanischen Ryukyu-Inseln. Doch wie konnten sie dorthin gelangen, obwohl die Inselgruppe durch eine der stärksten Meeresströmungen der Welt von anderen Landmassen getrennt ist? Mit Hilfe von experimenteller Archäologie haben Forschende demonstriert, dass...

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