Lexikon

Spaemann

Robert, deutscher Philosoph und Kulturwissenschaftler, * 5. 5. 1927 Berlin; bis 1956 als Verlagslektor tätig; nach seiner Habilitation (1962) zunächst Professor für Philosophie in Stuttgart und Heidelberg, ab 1973 bis zu seiner Emeritierung 1992 in München; beschäftigt sich in seinen Arbeiten vor allem mit der Ideengeschichte der Neuzeit sowie mit ethischen, natur- und religionsphilosophischen Fragestellungen; ferner zahlreiche Publikationen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen; Veröffentlichungen u. a: „Reflexion und Spontaneität. Studien über Fénelon“ 1963; „Zur Kritik der politischen Utopie“ 1977; „Philosophische Essays“ 1983; „Grenzen. Zur ethischen Dimension des Handelns“ (Aufsätze) 2001; „Das unsterbliche Gerücht. Die Frage nach Gott und die Täuschung der Moderne“ 2007.
Spielendes Mädchen
Wissenschaft

Wie Musik in Spielzeugwerbung Gender-Stereotype prägt

Puppen für Mädchen, Autos für Jungs: Von klein auf werden Kinder mit Geschlechterstereotypen konfrontiert. Die Werbung betont diese Zuteilung, indem sie beispielsweise Produkte für Mädchen in pink gestaltet und Kinder des jeweils „passenden“ Geschlechts mit dem Produkt abbildet. Eine Studie zeigt nun, dass sogar die Musik in...

meningiale Lymphgefäße
Wissenschaft

Abfallbeseitigung im Gehirn könnte Gedächtnis verbessern

Je älter wir werden, desto schlechter kann unser Gehirn Abfallstoffe entsorgen. Das kann mit einer verringerten Gedächtnisfunktion bis hin zu neurodegenerativen Krankheiten einhergehen. An Mäusen haben Forschende nun nachgewiesen, dass die Lymphgefäße rings ums Gehirn eine wichtige Rolle für die Abfallentsorgung und für das...

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