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LEXIKON

Sudtenland

Sudetengebiete
die früher überwiegend von Deutschstämmigen (Sudetendeutsche) besiedelten Randgebiete der Tschechoslowakei (auch Deutsch-Böhmen und Deutsch-Mähren, rund 29 000 km2), die 1938 im Münchner Abkommen an das Deutsche Reich abgetreten wurden. Aus ihnen wurde der Reichsgau Sudetenland (Sudetengau, 22 586 km2) gebildet; kleinere Gebietsteile wurden den Gauen Bayerische Ostmark (Bayreuth) sowie Ober- und Niederdonau angegliedert. Das Sudetenland fiel 1945 wieder zur Tschechoslowakei.
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