Lexikon

Bneš

Benesch
Eduard, tschechoslowakischer Politiker, * 28. 5. 1884 Kozlány, Böhmen,  3. 9. 1948 Sezimovo stí, Böhmen; Mitbegründer der Tschechoslowakei, deren Errichtung er auf den Pariser Friedenskonferenzen 1919 durchsetzte; 19181935 Außenminister, 19211922 auch Ministerpräsident; verfolgte die Kleine Entente; 1935 Staatspräsident, im Herbst 1938 nach dem Münchner Abkommen und der Abtretung des Sudetenlands zurückgetreten; Chef der tschechoslowakischen Exilregierung, 1945 wieder Staatspräsident; die nach ihm benannten Beneš-Dekrete ermöglichten die entschädigungslose Enteignung und Vertreibung der Sudeten- und Karpatendeutschen sowie der Ungarn; im Juni 1948 nach der kommunistischen Umwälzung zum Rücktritt gezwungen.
Neben dem vollständig autarken Demo-Haus (rechts) liegt auf dem Bergheider See auch ein mit Solarenergie betriebenes Konferenzschiff. ©Fraunhofer IVI, Dresden
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Abgenabelt

Die für schwimmende Häuser notwendige Technik haben Forscher aus Brandenburg und Sachsen entwickelt – und auf einem See in der Niederlausitz realisiert.

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Galaxienhaufen, Abell 370
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