Lexikon
therapeutisches Klọnen
Verfahren zur Züchtung von Gewebe mit körpereigenem Erbgut. In eine entkernte Eizelle wird Erbmaterial aus gesunden Zellen des Patienten gespritzt. Die Eizelle teilt sich im Reagenzglas mehrmals und wächst so zu einem frühen Embryonalstadium (Blastozyste; Embryonalentwicklung) heran, aus dem man die embryonalen Stammzellen gewinnen kann. Diese tragen das Erbgut des Patienten und können sich noch zu jedem Gewebetyp entwickeln. Ein auf diese Weise gewonnenes und implantiertes Organ würde vom Körper nicht abgestoßen. Das Verfahren ist in Deutschland nach dem Embryonenschutzgesetz verboten.
Wissenschaft
Felsgravuren zeugen von früher Besiedlung der arabischen Wüste
In der Wüste Saudi-Arabiens haben Archäologen riesige Gravuren auf steilen Felswänden gefunden, die dort vor 12.800 bis 11.400 Jahren eingeritzt wurden. Sie zeigen Tiere wie Kamele und Gazellen in Lebensgröße und dienten wahrscheinlich als generationenübergreifende Wegweiser zu den seltenen Oasen. Demnach wurde diese...
Wissenschaft
Wie frühkindlicher Zuckerkonsum unser Erkrankungsrisiko beeinflusst
Hoher Zuckerkonsum ist ein Risikofaktor für zahlreiche chronische Erkrankungen. Doch wie wirkt es sich aus, wenn schon kleine Kinder Zuckerhaltiges zu sich nehmen? Aufschluss geben Daten aus einem einzigartigen natürlichen Experiment: Nach dem Zweiten Weltkrieg rationierte Großbritannien noch bis ins Jahr 1953 den Zucker für die...
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