Lexikon
therapeutisches Klọnen
Verfahren zur Züchtung von Gewebe mit körpereigenem Erbgut. In eine entkernte Eizelle wird Erbmaterial aus gesunden Zellen des Patienten gespritzt. Die Eizelle teilt sich im Reagenzglas mehrmals und wächst so zu einem frühen Embryonalstadium (Blastozyste; Embryonalentwicklung) heran, aus dem man die embryonalen Stammzellen gewinnen kann. Diese tragen das Erbgut des Patienten und können sich noch zu jedem Gewebetyp entwickeln. Ein auf diese Weise gewonnenes und implantiertes Organ würde vom Körper nicht abgestoßen. Das Verfahren ist in Deutschland nach dem Embryonenschutzgesetz verboten.
Wissenschaft
It started with a kiss
Eine neue astronomische Studie förderte kürzlich pikante Informationen zutage: Im ewigen Eis des äußeren Sonnensystems kam es anscheinend vor einigen Milliarden Jahren zu einer heißen Liebschaft. Wer ist das auf frischer Tat ertappte Paar? Pluto und sein größter Mond Charon. Die beiden tiefgefrorenen Welten sorgen nicht nur dank...
Wissenschaft
Autarke Mikroroboter im Schwarm
Sie sind nur rund einen Millimeter klein, können sich aber selbstständig durchs Wasser bewegen, miteinander kommunizieren und sich zu größeren Kolonien zusammentun: Die Rede ist nicht von Lebewesen, sondern von neuartigen Mikrorobotern. Die an der TU Chemnitz entwickelten „Smartlets“ erzeugen ihre Energie mithilfe winziger...