Lexikon
therapeutisches Klọnen
Verfahren zur Züchtung von Gewebe mit körpereigenem Erbgut. In eine entkernte Eizelle wird Erbmaterial aus gesunden Zellen des Patienten gespritzt. Die Eizelle teilt sich im Reagenzglas mehrmals und wächst so zu einem frühen Embryonalstadium (Blastozyste; Embryonalentwicklung) heran, aus dem man die embryonalen Stammzellen gewinnen kann. Diese tragen das Erbgut des Patienten und können sich noch zu jedem Gewebetyp entwickeln. Ein auf diese Weise gewonnenes und implantiertes Organ würde vom Körper nicht abgestoßen. Das Verfahren ist in Deutschland nach dem Embryonenschutzgesetz verboten.
Wissenschaft
Erleuchtung für Computer
Mit ihrem immensen Bedarf an Rechenleistung bringen Künstliche Intelligenz und Big Data die heutige Mikroelektronik an ihre Grenzen. Optische Computerchips könnten ein Ausweg sein und neue Arten von Rechenmaschinen ermöglichen. von THOMAS BRANDSTETTER Bei der Kommunikation hat Licht seine Überlegenheit bereits bewiesen....
Wissenschaft
Die größten Strukturen im Weltraum
Sie überbrücken Milliarden Lichtjahre – doch es dürfte sie vielleicht gar nicht geben. von RÜDIGER VAAS Der Begriff ,Fortschritt‘ allein setzt bereits die Horizonte voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein Höherkommen“, bemerkte der Schriftsteller Joseph Roth einmal. Das war nicht im kosmologischen Kontext gemeint, passt...