Lexikon
Waters
Muddy, eigentlich McKinley Morganfield, US-amerikanischer Bluessänger und -gitarrist, * 4. 4. 1915 Rolling Fork, Miss., † 30. 4. 1983 Westmont, Ill.; hatte erheblichen Einfluss auf den Rythm and Blues und auf die Rockmusik; sein Song „Rollin’ Stone Blues“ stand Pate für die Namensgebung der Rolling Stones und des gleichnamigen US-Musikmagazins. Veröffentlichungen: „At Newport – Live“ 1960; „They Call Me Muddy Waters“ 1971; „Hard Again“ 1977; „King of the Electric“ 1999; „The Folk Singer“ 2000.
Wissenschaft
Toxine als Medikamente
Immer mehr Details über Zusammensetzung und Wirkmechanismen tierischer Gifte kommen ans Licht – vielversprechend für die Entwicklung neuer Medikamente. von CHRISTIAN JUNG Viele Tiergifte richten sich gegen einen Standardbaustein der Zellmembranen fast aller Lebewesen: die Ionenkanäle. Das sind hochspezialisierte Proteine, die wie...
Wissenschaft
Hirn-Immunsystem fördert Rückfälle in die Drogensucht
Drogen wie Kokain verändern tiefgreifend unser Gehirn. Wer einmal süchtig war, verspürt bei Entzug ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel. Eine Studie an Ratten zeigt nun, dass dabei offenbar die Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eine wichtige Rolle spielen. Diese bauen während des Kokainentzugs Stützzellen im...