Lexikon
Webster
John, englischer Dramatiker, * um 1580 London, † um 1625; verfasste die meisten Dramen gemeinsam mit Thomas Dekker, Thomas Heywood und John Marston; als eigenständige Werke sind nur die Tragödien „Der weiße Teufel“ 1612, deutsch 1941 und „Die Herzogin von Amalfi“ 1623, deutsch 1858 sowie die Tragikomödie „The Devil's Law Case“ 1623 bekannt, die sich durch szenische Symbolkraft, dichte Bildsprache, psychologische Charakterisierung und überdeutliche Gräuelszenen auszeichnen. Websters Tragödien liegen tatsächliche Kriminalfälle zugrunde, die er zu düsteren Rachetragödien gestaltete, das von T. Kyd begründete Genre jedoch erweiterte, indem er nur die dunkle, perverse Seite des Lebens sowie von Leidenschaften und Trieben beherrschte Figuren schilderte. Zu Lebzeiten wenig beachtet, wurde er erst im 19. Jahrhundert von Charles Lamb und Algernon Charles Swinburne als großer Tragödiendichter entdeckt.
Wissenschaft
Der vermessene Himmel
Unsere kosmische Adresse: Der Galaxiensuperhaufen Laniakea und was dahinter kommt. von RÜDIGER VAAS Auch Astronomen – und angesichts des funkelnden Sternenhimmels vielleicht ganz besonders sie – haben einen Sinn für Poesie. „Die Stellung des Menschen im Weltall. „In den alten Zeiten, als das Wünschen noch half“, wie es im Märchen...
Wissenschaft
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Wieso die Leber ein Leben lang jung bleibt – und warum das wichtig ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Als eine internationale Forschergruppe Anfang 2022 das Alter verbrauchter menschlicher Zellen mittels eines modifizierten Verfahrens zur Radiokarbondatierung untersuchte, machten die Wissenschaftler eine erstaunliche Entdeckung...
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