Lexikon

Wiederkäuer

Ruminantia
Unterordnung der Paarhufer, die die pflanzliche Nahrung durch Wiederkäuen in einem vierteiligen Magen verwerten. Hierher gehören Hirschferkel oder Zwergböckchen, Hirsche, Giraffen, Gabelhorntiere und Hornträger.
Verdauungsorgane von Wiederkäuern
Verdauungsorgane von Wiederkäuern
Die Wiederkäuer, z. B. Schafe und Kamele, haben einen mehrteiligen Magen. Die Nahrung gelangt zunächst in den Pansen, dann in den Netzmagen, wo sie mit Hilfe von Bakterien zu einem Brei aufgeschlossen wird. Dieser wird hochgewürgt und wiedergekäut. Dann kommt der Nahrungsbrei in den Blättermagen und anschließend in dan Labmagen, wo die Nährstoffe absorbiert werden. Das Kamel hat ca. 800 Wasserspeicherzellen in der Wand des Pansens.
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Giraffen: Zeichnung
Giraffen: Zeichnung
Die Zeichnung des Giraffenfells kann je nach Gegend variieren. Die nördlichen Unterarten haben scharf abgegrenzte Flecken, bei den im Süden lebenden Tieren kommt mehr ein aufgelockertes Sternmuster vor.
Bei den weiß eingezeichneten Oberflächenströmungen ist der Golfstrom erkennbar.
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