Lexikon

Yoga

[ˈjo:ga; sanskritisch „Vereinigung“]
in der altindischen Philosophie und im Buddhismus ein spiritueller Weg, der auf der Grundlage von Meditation und Askese zur Erleuchtung führen soll. Höchster Zustand des Yoga (Samadhi, buddhistisch: Dhyana) ist die Unabhängigkeit der Seele vom Leib, von Affekten und Wünschen, die Vereinigung mit dem Atman. Die Yogatechnik besteht in Konzentrations- und Atmungsübungen sowie in Körperhaltungen (Asanas) mit dem Ziel völliger Herrschaft über den Körper, besonders über Organe, die normalerweise dem Willenseinfluss entzogen sind. Die positiven Auswirkungen der Übungen auf das allgemeine Wohlbefinden wurden bald erkannt und Yoga zunehmend als Therapieform bei körperlichen Beschwerden eingesetzt. In der westlichen Welt wird Yoga seit den 1970er Jahren vor allem als Entspannungs- und körperliche Trainingsmethode (Hatha-Yoga) angewendet. Weiterentwicklungen des klassischen Yoga sind u. a. das dynamischere Kundalini-Yoga, das individuell angepasste Vini-Yoga oder die fließenderen Übungen des TriYogas.
Astronomen, Welt, Aussicht
Wissenschaft

Leben in der Höllenwelt?

Verwirrende Venus: Forscher streiten um Biomoleküle in der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten. von RÜDIGER VAAS Zürne der Schönheit nicht, dass sie schön ist, dass sie verdienstlos, wie der Lilie Kelch, prangt durch der Venus Geschenk! Lass sie die Glückliche sein! Du schaust sie, du bist der Beglückte“, heißt es in Friedrich...

Agile One
Wissenschaft

Wie Roboter für das Leben lernen

Damit Roboter sinnvoll handeln können, reicht es nicht, Texte und Bilder aus dem Internet zu nutzen. KI-Roboter brauchen außerdem perfekte 3D-Simulationen und lehrreiche Daten aus der realen Welt. von ULRICH EBERL Sogar der „New York Times“ war sie eine Reportage wert: die stehende Welle des Eisbachs am südlichen Rand des...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon