Gesundheit A-Z

Gentherapie

die Behandlung von Krankheiten durch einen gezielten Eingriff in das Erbgut. Durch die zunehmende Entschlüsselung der Erbsubstanz kennt man inzwischen zahlreiche Genveränderungen, die bestimmte Krankheitsbilder hervorrufen. Durch die Gentherapie ist es möglich, veränderte Gene durch gesunde zu ersetzen bzw. gesunde Gene zusätzlich in das Erbgut einzubauen. Dazu nutzt man sog. Vektoren, z. B. ungefährlichen Viren, denen das entsprechende gesunde Gen eingebaut wurde. Da Viren ihre Gene grundsätzlich in das Erbgut der befallenen Zellen einbauen, gelangt auch das gesunde Gen in die Zelle und kann dort seine Funktion aufnehmen. Nach diesem Prinzip versucht man z. B., die zystische Fibrose (Mukoviszidose) zu behandeln, die auf einem genetischen Defekt beruht. Durch geeignete Sprays sollen Vektoren mit dem gesunden Gen in die Lunge gelangen und von den Zellen aufgenommen werden. Die Gentherapie an Körperzellen ist gesetzlich erlaubt, der Eingriff in die Zellen der Keimbahn hingegen verboten. Auch Gentechnologie.
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Wissenschaft

Die Mondtäuschung

Warum der Mond manchmal kleiner und manchmal größer erscheint, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon vor mehr als 2.000 Jahren machte sich der griechische Philosoph Aristoteles Gedanken über ein Phänomen, das wohl jeder kennt: Wenn der Mond tief über dem Horizont steht, erscheint er viel größer als hoch oben am Himmel....

Squamellaria
Wissenschaft

Diese Pflanze macht Feinde zu Nachbarn

In der Natur leben verschiedene Arten oft eng zusammen – doch nicht immer geht es dabei friedlich zu. Gerade unter Ameisenkolonien können schnell blutige Kämpfe entbrennen. Anders jedoch auf Fidschi: Hier beherbergt die tropische Pflanze Squamellaria bis zu fünf verschiedene Ameisenkolonien unter einem Dach – und das ohne, dass...

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