Gesundheit A-Z

Gentherapie

die Behandlung von Krankheiten durch einen gezielten Eingriff in das Erbgut. Durch die zunehmende Entschlüsselung der Erbsubstanz kennt man inzwischen zahlreiche Genveränderungen, die bestimmte Krankheitsbilder hervorrufen. Durch die Gentherapie ist es möglich, veränderte Gene durch gesunde zu ersetzen bzw. gesunde Gene zusätzlich in das Erbgut einzubauen. Dazu nutzt man sog. Vektoren, z. B. ungefährlichen Viren, denen das entsprechende gesunde Gen eingebaut wurde. Da Viren ihre Gene grundsätzlich in das Erbgut der befallenen Zellen einbauen, gelangt auch das gesunde Gen in die Zelle und kann dort seine Funktion aufnehmen. Nach diesem Prinzip versucht man z. B., die zystische Fibrose (Mukoviszidose) zu behandeln, die auf einem genetischen Defekt beruht. Durch geeignete Sprays sollen Vektoren mit dem gesunden Gen in die Lunge gelangen und von den Zellen aufgenommen werden. Die Gentherapie an Körperzellen ist gesetzlich erlaubt, der Eingriff in die Zellen der Keimbahn hingegen verboten. Auch Gentechnologie.
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Wissenschaft

Computer überall

„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...

Ein Weibchen der Art Culex pipiens molestus. Die Mücken im Londoner Untergrund plagten die Menschen besonders während des Zweiten Weltkriegs, als die Tunnel Schutz vor Bomben boten. Biologen von der Princeton University haben kürzlich die Evolutionsmechanismen der Mücken aufgedeckt.
Wissenschaft

Anpassung der Arten

Durch seinen gewaltigen ökologischen Fußabdruck mischt der Mensch zunehmend in der Evolution mit. Manche Tiere fügen sich den veränderten Bedingungen.

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