Lexikon

May

Karl, deutscher Schriftsteller, * 25. 2. 1842 Hohenstein-Ernstthal, Sachsen,  30. 3. 1912 Radebeul; Volksschullehrer; verbüßte mehrere Freiheitsstrafen wegen Betrugsdelikten; schrieb zunächst Kolportageromane, war dann erfolgreich als Verfasser von Abenteuerromanen und Reisebüchern, die dem Bedürfnis nach exotischen und spannenden Inhalten Rechnung trugen und eindeutige Wert- und Moralvorstellungen transportierten; so u. a. in „Winnetou“ 1893 (mit den Idealgestalten des gleichnamigen Indianerhäuptlings und seines weißen Freundes Old Shatterhand); „Der Schatz im Silbersee“ 1891; „Das Vermächtnis des Inka“ 1892; „Durch die Wüste“ 1892; „Old Surehand“ (3 Bände) 18941896); „Der Ölprinz“ 1894. Das Spätwerk besteht dagegen aus zunehmend symbolischen Romanen, in denen weltanschauliche Fragen im Mittelpunkt stehen: „Im Reich des silbernen Löwen“ 19021903; „Ardistan und Dschinnistan“ 1908. Historisch-kritische Ausgabe herausgegeben von H. Wiedenroth und H. Wollschläger 1987ff. Karl-May-Museum in Radebeul. Karl-May-Festspiele seit 1952 in Bad Segeberg, Holstein; seit 1974 in Lennestadt-Elspe, Sauerland; Aufführungen in Rathen, Sächsische Schweiz).
May, Karl
Karl May
Stammzelltherapien
Wissenschaft

Künstliches Gewebe

Forscher können defekte Zellen des menschlichen Körpers bald durch Zellen aus dem Labor ersetzen. In Studien wird die Verträglichkeit der Therapie derzeit weltweit bei Patienten mit 34 unterschiedlichen Erkrankungen getestet. von RAINER KURLEMANN Die Revolution in der Medizin hat begonnen, aber noch sind es wenige, die von den...

Kuh-Kadaver
Wissenschaft

Haie stehen Schlange

Chinesische Forschende beobachten Pazifische Schlafhaie am Tiefsee-Buffet: Sie haben die Tiere mit einem versunkenen Kuh-Kadaver angelockt. von BETTINA WURCHE Ein großer dunkler Hai nähert sich dem Kadaver am Meeresboden, die Bewegungen des Pazifischen Schlafhais sind träge. Sein stumpf graubrauner Körper verschwimmt mit der...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon