Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Kommunikation
Kom|mu|ni|ka|ti|on1.
Verbindung, Zusammenhang
2.
Verkehr, Verständigung (zwischen Menschen)
[<
lat.
communicatio,
Gen.–onis,
„Mitteilung“, zucommunicare,
„teilhaben“, →kommunizieren
]Kommunikation:
Das Wort für „Verbindung“, „Austausch“, „Verständigung“ zwischen Menschen geht auf das lateinischezurück, das „Mitteilung“ bedeutet; deren Genitiv lautet(zu„teilhaben“). Darin steckt das Wort„gemeinsam“.
ist also eine Form des gemeinsamen Handelns und damit ein Schlüsselwort der modernen Gesellschaft. Dabei spielt nicht allein die Entwicklung dereine Rolle: Im 19. und 20. Jahrhundert wurden Telegraf, Telefon, Rundfunk und Fernsehen zu Medien der. Durch die Entwicklung neuerwie Computer, E–Mail und Internet nahm die Geschwindigkeit dieser Kommunikation noch zu. Die Datenübermittlung als solche scheint dabei gegenüber dem Austausch zwischen Individuen immer mehr in den Vordergrund zu treten: Das Verbwird im Deutschen mittlerweile auch transitiv gebraucht. Durch den Einfluss des Englischen ist es möglich zu sagen, manund nicht mehr nur man
In der Philosophie istdie Bezeichnung für die wesenhafte zwischenmenschliche Begegnung. Dieser Begriff wurde von Karl Jaspers (1883–1969) geprägt.
ist also eine Form des gemeinsamen Handelns und damit ein Schlüsselwort der modernen Gesellschaft. Dabei spielt nicht allein die Entwicklung dereine Rolle: Im 19. und 20. Jahrhundert wurden Telegraf, Telefon, Rundfunk und Fernsehen zu Medien der. Durch die Entwicklung neuerwie Computer, E–Mail und Internet nahm die Geschwindigkeit dieser Kommunikation noch zu. Die Datenübermittlung als solche scheint dabei gegenüber dem Austausch zwischen Individuen immer mehr in den Vordergrund zu treten: Das Verbwird im Deutschen mittlerweile auch transitiv gebraucht. Durch den Einfluss des Englischen ist es möglich zu sagen, manund nicht mehr nur man
In der Philosophie istdie Bezeichnung für die wesenhafte zwischenmenschliche Begegnung. Dieser Begriff wurde von Karl Jaspers (1883–1969) geprägt.
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