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Ostern kulinarisch

Der Hefezopf, der Osterschinken, der Lammbraten... alles feine Sachen, die natürlich entsprechend Arbeit machen. In vielen Regionen gehören sie zum festen Repertoire des Ostersonntags, übrigens bis nach Griechenland, wo man in den Hefezopf rot gefärbte Eier (als Symbol für das Blut Christi) einbäckt. Tipps für Traditionsbewusste und ein paar Alternativen finden Sie hier.

Europäische Klassiker

Der Karfreitag steht ganz im Zeichen der Fische. In Spanien ist das häufig “bacalao“ oder Klippfisch, das heißt getrockneter Kabeljau. Übrigens eine durchaus entdeckenswerte Spezialität für Fischfreunde, wenn man den gesalzenen Klippfisch lange genug wässert. In Spanien kommt er dann gedünstet und in kleine Filetstücke zerteilt in einen deftigen Auflauf mit Knoblauch, Oliven und Kartoffeln. In Italien verwöhnt man Gäste oder Angehörige dagegen beispielsweise mit zarten Seezungenfilets und grünen Spargelspitzen, vorweg reicht man ein Hühner-Käse-Eiersoufflé. Am Ostersonntag gibt es fast überall Lamm in vielen Variationen. Ebenso einfach wie köstlich ist die italienische Zubereitungsart im Ofen, wo die Kartoffeln zusammen mit dem Lamm gebraten werden, beides mit würzigem Rosmarin gesprenkelt. Schon der Duft dieses Festtagsbratens lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Das deutsche Hefebrot oder der Hefezopf mit oder ohne Rosinen hat viele europäische Verwandte. Besonders hübsch ist die Colomba, eine norditalienische Version in Form einer Taube. In Polen bäckt man eine Art Guglhupf mit Rosinen und Zitronenguss, in Russland dagegen die Mazurka, einen Nusskuchen.

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