Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
ankommen
ạn|kom|men I.
〈o. Obj.〉
1.
einen Ort erreichen, an einen Ort kommen;
wir sind (hier) gut angekommen; sie kommen um acht Uhr (in München) an
2.
angestellt werden, eine Stellung finden;
er ist im Verlag, bei einer Firma angekommen
3.
einen guten, freundlichen Eindruck machen, sofort beliebt sein;
er kommt überall an
4.
〈unpersönl., mit „es“ und Präp. „auf“〉
es kommt auf etwas oder jmdn. an
etwas oder jmd. ist wichtig, gibt den Ausschlag;
es kommt auf das Wetter an; es kommt auf ihn an, ob wir fahren können; es kommt darauf an, ob er einverstanden ist; es kommt ganz darauf an!
〈ugs.〉
es ist noch nicht sicher, es hängt von verschiedenen Dingen ab;
darauf wollen wir es a. lassen
das wollen wir erst abwarten;
ich lasse es darauf a.
ich warte ab und entscheide mich dann
5.
〈mit verschiedenen
Präp.
〉bei jmdm. a.
Erfolg haben;
damit, mit solchen Witzen kommst du bei mir nicht an; gegen etwas a.
etwas überwinden;
gegen die hohen Wellen, gegen den Sturm kommt er nicht an; gegen jmdn. a.
sich behaupten, die Überlegenheit erringen;
gegen ihn kommst du nicht an
II.
〈mit Akk.〉
etwas kommt jmdn. an
etwas ergreift, übermannt jmdn.;
Langeweile, Müdigkeit, Rührung kam mich an
Wissenschaft
Der Glaube ans Wasserklosett
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Wissenschaft
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Die obige Frage erwartet man vielleicht im Rahmen eines Geografie-Tests in einer britischen Schule. Aber nicht als Titel in einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahr 1967. Die Küste ist halt so lang, wie sie ist und fertig. Dumme Frage! Warum sollte sich die Wissenschaft damit beschäftigen? Kam der Queen ihr Reich nach der...