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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Rand1

Rnd1
m.
4
1.
Begrenzung, Grenzstreifen (eines Gegenstandes oder Gebietes);
der R. des Stuhles, des Tellers; am ~e
nebenbei;
am ~e der Stadt wohnen; das versteht sich am ~e
das versteht sich von selbst;
am ~e des Grabes stehen
sehr alt oder todkrank sein;
am ~e des Ruins stehen
dem Ruin nahe sein;
außer R. und Band sein
sehr fröhlich und ausgelassen sein;
zu ~e
zurande
2.
Einfassung;
eine Brille ohne R.
3.
meist Pl.
Ränder
dunkle Halbkreise (unter den Augen)
4.
unbedruckter oder unbeschriebener Streifen (der Seite) neben einem Text;
einen R. freilassen; etwas an den R. schreiben
5.
derb
Mund;
halt deinen R.!, halt den R.!; er hat immer den großen R.
er tut sich immer wichtig
[zu 1: zu
Rand
„Ufer (des Flusses)“, also eigtl. „nicht ans Ufer gelangen, nicht anlegen können“]
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