Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

stinken

stn|ken
V.
156, hat gestunken
I.
o. Obj.
schlecht riechen, einen schlechten Geruch absondern;
hier stinkt es
hier ist ein schlechter Geruch;
Geld stinkt nicht
man merkt dem Geld seine Herkunft nicht an (es ist also gleich, woher es kommt und wie es verwendet wird);
er stinkt nach Alkohol; hier stinkt es nach Benzin; das stinkt nach Betrug
ugs.
das sieht ganz nach Betrug aus;
es stinkt zum Himmel
ugs.
es ist unerträglich, empörend
II.
mit Dat.; ugs.
jmdm. s.
jmdm. ganz und gar nicht passen, jmdm. zuwider sein;
es stinkt mir schon lange, dass
[zu I: nach dem angeblichen Ausspruch des
röm.
Kaisers Vespasian:
Non olet
„Es (das Geld) stinkt nicht“, als man ihn kritisierte, weil er die öffentlichen Bedürfnisanstalten mit einer Steuer belegte]
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