Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
sträuben
sträu|ben I.
〈mit Akk.〉
aufrichten, wegstrecken;
der Vogel sträubt das Gefieder, die Federn; der Hund sträubt die Nackenhaare
II.
〈refl.〉
sich s.
1.
sich aufrichten, sich in die Höhe richten;
da s. sich einem ja die Haare, wenn man das hört
〈ugs.〉
2.
sich widersetzen, sich weigern, sich wehren;
er sträubt sich (mit Händen und Füßen); sich gegen etwas s.
etwas auf keinen Fall tun wollen
〈von Personen〉
,
sich nicht in eine bestimmte Lage bringen lassen
〈von Sachen〉
; die Blüten sträubten sich bei dem Versuch, sie einzupacken; die Feder sträubt sich, das zu beschreiben
〈übertr.〉
man vermag es nicht, das zu beschreiben
Wissenschaft
Wann ist Nd am Ende?
Geschrieben ist die Sache eindeutig: Ende ist Ende. Aber wenn Chemikerinnen und Chemiker von Ende sprechen, meinen sie vielleicht Nd – das chemische Elementsymbol für Neodym. Der Name ist den meisten vermutlich schon einmal untergekommen, und manche werden sogar wissen, dass es ein Element der sogenannten Seltenen Erden...
Wissenschaft
»Mit einer optischen Uhr lassen sich feine Höhenunterschiede ermitteln«
Tanja Mehlstäubler entdeckte als junge Forscherin, wie präzise sich mit laser-gekühlten Atomen die Zeit messen lässt. Diese Technik entwickelt sie nun weiter. Das Gespräch führte Nikolaus Fecht Frau Professor Mehlstäubler, was hat Sie zur Miniaturisierung von Atomuhren motiviert? Während meiner Postdoc-Zeit in Paris arbeitete ich...