Lexikon

Neuer Deutscher Film

seit 1962 (Oberhausener Manifest von 26 Filmemachern) Bezeichnung für einen Film, der durch eine „neue Sprache“ den „alten“, konventionellen Film ablösen wollte. Dabei verstanden sich die Regisseure ähnlich wie die Protagonisten der französischen Nouvelle Vague als Autorenfilmer. Kritische Beschreibungen sozialer Verhältnisse, menschlicher Verhaltensweisen und aktuelle politische Probleme wurden die beherrschenden Themen. Wichtige Regisseure u. a.: A. Kluge, R. W. Fassbinder, W. Herzog, E. Reitz, V. Schlöndorff, H. Sanders-Brahms, J. Schaaf, U. Schamoni, J. M. Straub, M. von Trotta, W. Wenders. Das Ende des Neuen Deutschen Films wird mit der allmählichen Abkehr vom Autorenkino seit Anfang der 1980er Jahre in Verbindung gebracht.
Foto der tätowierten Hand einer 1200 Jahre alten Mumie
Wissenschaft

Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt

Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...

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Wissenschaft

Nicht im Gleichgewicht

Es kommt selten vor, dass in aktuellen wissenschaftlichen Publikationen Arbeiten erwähnt werden, die älter als ein paar Jahre sind. Neulich berichtete die Fachzeitschrift Nature über die Prozesse, die in Wolken ablaufen müssen, damit genug Eispartikel gebildet werden, um es regnen zu lassen. Das Thema ist sicher nicht neu, und so...

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