Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weihnachten:
Die Bezeichnung für das Fest der Geburt Jesu findet sich erstmals in einem Gedicht des fahrenden Sängers Spervogel von 1170, wo von derdie Rede ist. Im Mittelhochdeutschen gab es eine Reihe von Varianten:(aus„weich“, „heilig“ +„Nacht“).
Das Fest der Geburt Jesu wurde ursprünglich am 6. Januar gefeiert und erst im 4. Jahrhundert auf den 25. Dezember verlegt. Dieser Tag wurde von jeher als Tag der Wintersonnwende gefeiert: In Vorderasien beging man die Geburt des indischen Lichtgottes Mithras, in Ägypten die des Horus, im alten Rom feierte man den Gott Saturn. Die Germanen hatten den Toten– und Fruchtbarkeitskult des Mittwinterfests (dessen Zeit als diebezeichnet wurde), das Julfest und den Wotanskult. In die christlichen Traditionen wurden auch antike und heidnische Wurzeln aufgenommen. Papst Hyppolit II. versuchte 217 alle diese Feiern durch das Fest der Geburt Christi zu verdrängen, Erfolg hatte mit diesen Bemühen aber erst Papst Liberius: Am 25. Dezember 354 wurde das erste christlichein Rom begangen. 381 wurde das Datum beim Zweiten Konzil von Konstantinopel von Kaiser Theodosius für verbindlich erklärt.
in der heutigen Form ist über Jahrhunderte hinweg gewachsen. Die ältesten deutschenstammen aus dem 11. Jahrhundert. Die erste Krippe stand 1223 in der Kirche des Heiligen Franz von Assisi. Zum Gabenfest hat sich Weihnachten seit dem 15. Jahrhundert entwickelt und die aus vorchristlicher Tradition stammendengibt es in Deutschland erst seit dem 17. Jahrhundert.
Das Fest der Geburt Jesu wurde ursprünglich am 6. Januar gefeiert und erst im 4. Jahrhundert auf den 25. Dezember verlegt. Dieser Tag wurde von jeher als Tag der Wintersonnwende gefeiert: In Vorderasien beging man die Geburt des indischen Lichtgottes Mithras, in Ägypten die des Horus, im alten Rom feierte man den Gott Saturn. Die Germanen hatten den Toten– und Fruchtbarkeitskult des Mittwinterfests (dessen Zeit als diebezeichnet wurde), das Julfest und den Wotanskult. In die christlichen Traditionen wurden auch antike und heidnische Wurzeln aufgenommen. Papst Hyppolit II. versuchte 217 alle diese Feiern durch das Fest der Geburt Christi zu verdrängen, Erfolg hatte mit diesen Bemühen aber erst Papst Liberius: Am 25. Dezember 354 wurde das erste christlichein Rom begangen. 381 wurde das Datum beim Zweiten Konzil von Konstantinopel von Kaiser Theodosius für verbindlich erklärt.
in der heutigen Form ist über Jahrhunderte hinweg gewachsen. Die ältesten deutschenstammen aus dem 11. Jahrhundert. Die erste Krippe stand 1223 in der Kirche des Heiligen Franz von Assisi. Zum Gabenfest hat sich Weihnachten seit dem 15. Jahrhundert entwickelt und die aus vorchristlicher Tradition stammendengibt es in Deutschland erst seit dem 17. Jahrhundert.
Wissenschaft
RNA macht Raupenfrauen
Manche Dinge können Männer besser, manche anderen dagegen nicht. Die reinen Fakten lassen daran meist keinen Zweifel. Das Tierreich jedenfalls ist voll von Beispielen. In vielen Fällen haben die Männchen zum Beispiel spezielle Qualitäten entwickelt, um Weibchen anzulocken. Und nicht immer handelt es sich dabei nur um schmuckvolle...
Wissenschaft
Wie unser Gehirn aus Fehlern lernt
Wenn sich Regeln plötzlich ändern, reagiert unser Gehirn darauf und baut im Kortex die neuronalen Netzwerke um, die für Lern- und Entscheidungsprozesse zuständig sind. Diese Reorganisation läuft schicht- und schrittweise ab: von unten nach oben und von chaotisch zu rhythmisch, wie Neurowissenschaftler nun anhand von Mäusen...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Späte Diagnose
Schatzkiste Natur
Innovativer Zement soll Gebäude kühlen
El-Niño-Ereignisse werden immer extremer
Im Elektroauto zu den Klimazielen?
Ganz schön bizarr