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Sommer-Apps

Grillen, Sonnen, Campen - das sind die schönsten Beschäftigungen im Sommer. Doch: Wo ist das nächste Freibad? Wo kann das Zelt aufgebaut werden? Und wie wird man die Mückenplage los? Antworten auf diese Fragen geben verschiedene Sommer-Apps. wissen.de stellt praktische digitale Begleiter für draußen vor.
von wissen.de-Autorin Julia Räsch

Junge Frau bedient Smartphone
Fotolia.com/Copyright andreaxt
Mit Apps den Sommer genießen 

Sport an der frischen Luft bringt Körper und Seele in Einklang. Radfahren, Wandern oder Joggen macht im Sommer besonders viel Spaß. Wer später vor Freunden mit der kilometerlangen Strecke angeben will, sollte sich Trails - GPS Logbuch auf sein iPhone laden. Per GPS zeichnet diese Sommer-App den zurückgelegten Weg auf. Ein positiver Nebeneffekt: Verlaufen wird mit der App fast unmöglich. Man findet immer wieder den Weg nach Hause. Auch im Urlaub lässt sich das Programm problemlos einsetzen, denn es benötigt beim Aufzeichnen keine Internetverbindung. Wer sich bei sommerlicher Hitze lieber im Wasser abkühlt statt zu schwitzen, der sollte sich iSchwimmen (für Android hier) näher ansehen. Die App hilft bei der Suche nach den besten Freibädern in der Umgebung und informiert über Öffnungszeiten und Preise. Wenn es regnen sollte, ist das auch kein Problem. Denn auch Hallen- und Thermalbäder sind in dem Programm verzeichnet.

 

Tolle Wurst

Die perfekte Bratwurst zu grillen, ist eine Kunst. Mit Weber’s on the grill gelingt das aber ganz leicht. Denn die App hält jede Menge Tipps rund ums Barbecue bereit. Neben einer Anleitung für die richtige Grill-Technik gibt es viele Rezepte und Ratschläge zum Marinieren und Würzen von Fleisch oder Fisch. Praktisch ist auch die eingebaute Grilluhr. Sobald die Wurst vom Feuer muss, fängt das Handy an zu vibrieren. Wer keinen Balkon oder Garten hat, um die Holzkohle anzuheizen, findet mit Hertaland sicherlich einen geeigneten Grillplatz in der Nähe.

 

„Wie lange noch?“: Verreisen mit Kind und Kegel

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Camping ist eine unkomplizierte und günstige Methode, mit Kindern zu verreisen. Noch einfacher wird es mit der App. Im ADAC Camping- und Stellplatzführer sind europaweit mehr als 5400 Campingplätze und rund 3700 Stellplätze verzeichnet. Über eine Suchfunktion lassen sich die besten Campingplätze in der Urlaubsregion schnell heraussuchen. Auf langen Reisen ist es aber nicht immer einfach, die Kinder bei Laune zu halten. Doch mit Kinderlieder-Karaoke vergehen auch lange Autofahrten wie im Flug. Die App spielt die Melodien vieler bekannter Kinderlieder ab und zeigt dazu den Text an - einfach nach Herzenslust mitsingen. Schöne Spiele gegen Langeweile findet man mit der Schau hin-App. Mehr als 150 Ideen für drinnen und draußen hält das Programm bereit. Und noch eine nützliche App: Wer mit kleinen Kindern verreist, kennt sich am Reiseziel oft nicht aus und sucht lange nach geeigneten Spielplätzen oder dem nächsten Wickelplatz. Für Deutschland-Urlauber ist die App BabyPlaces die Lösung: Sie zeigt kinderfreundliche Orte in der Umgebung an. Vom Kinderarzt über kinderfreundliche Restaurants bis zum barrierefreien öffentlichen Nahverkehr sind viele nützliche Orte verzeichnet, die auf einer Karte direkt markiert werden.

 

Spielverderber ausschalten

Der Sommer ist nicht immer eine Zeit für ungeteilte Freude. Pollen, Mückenstiche und Sonnenbrand sind Schattenseiten der schönen Jahreszeit. Aber auch hier gibt es Apps, die Ärgernisse mindern. Mit der Pollenflug-Vorhersage (für Android hier) können Allergiker sehen, welche Pollen in der Umgebung herumfliegen. Dann heißt es: entweder zuhause bleiben oder ein Fleckchen in der Nähe suchen, das kaum belastet ist. Heuschnupfen-Attacken werden so vermieden. Ein weiterer Spaßverderber sind Mücken, die in lauen Sommernächten hungrig über die Menschen herfallen. Um sich vor juckenden Stichen zu schützen, gibt es Mosquito-Stop. Diese Sommer-App sendet einen Hochfrequenz-Ton aus, der die nervigen Plagegeister vertreiben soll. Das einzige, was einem dann noch die Sommerlaune vermiesen kann, ist ein heftiger Sonnenbrand. Aber auch hier gibt es digitale Vorbeugemaßnahmen. Nach Eingabe von Hauttyp, Bewölkung und Aufenthaltsdauer, ermittelt die App MySunCheck den benötigten Lichtschutzfaktor. Dann heißt es: Ausreichend Sonnencreme auftragen und den Sommer genießen.

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