Wahrig Herkunftswörterbuch
Spatz
bei spaz, spatze, dem
mhd.
Vorläufer dieses Vogelnamens, handelt es sich um eine Koseform zu mhd.
spare, ahd.
sparo „Sperling“, die ebenso wie Heinz zu Heinrich durch Anfügen eines z gebildet wurde; die Idee von dem Geheimnisse ausplaudernden Vogel, wie sie sich in der Redewendung das pfeifen die Spatzen von den / allen Dächern offenbart, entstammt der Bibel (Salomo 10,20) und ist dennoch erst seit dem 19. Jh. belegt; die Bedürfnislosigkeit dieses bis Mitte des 20. Jh. weit verbreiteten Sperlingsvogels, dessen Name auch als Kosewort für kleine Kinder beliebt ist, führte ihrerseits zu der Redensart: essen wie ein Spatz „sehr wenig essen“
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KI: Dialekte wecken versteckte Vorurteile
Allein die Art, wie eine Person spricht, kann uns zu Annahmen über ihre Intelligenz verleiten. Einen ähnlichen Effekt gibt es offenbar auch bei großen KI-Sprachmodellen: Diese stufen Menschen mit afroamerikanischem Dialekt signifikant negativer ein als Personen, die das übliche amerikanische Englisch sprechen. Wie eine Studie...
Wissenschaft
Schillerndem Vogelgefieder auf der Spur
Vom Kolibri bis zum Paradiesvogel: Vor allem in den Tropen erstrahlen viele Vögel in schillernder Farbenpracht. Nun sind Forschende anhand eines Stammbaums der Vögel mit Bezug zum Vorkommen schillernder Federn dem Ursprung und der Verbreitungsgeschichte dieses strukturellen Farbgebungseffekts nachgegangen. Demnach ist diese...
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