Wahrig Herkunftswörterbuch

Banause
Als Banause oder Kunstbanause verunglimpft man heute einen ungebildeten Menschen, dem es an Kunstverständnis mangelt. Das
griech.
banausos bedeutete ursprünglich „der am Ofen Arbeitende, Ofenheizer“. Diese Bezeichnung wurde später auf alle Handwerker ausgedehnt und nahm schließlich auch die Bedeutung „vulgär“ an. Als banausos wertete man all jene ab, die nicht frei geboren waren und körperlich, d. h. vor allem mit der Hand arbeiten mussten. Dies waren Handwerker, Händler und Bauern, aber auch jene Künstler, die eine ars mechanica eine praktische Kunst wie die Bildhauerei oder die Malerei ausübten. In der antiken Gesellschaft akzeptierte man nämlich nur Tätigkeiten, die nicht auf den Erwerb ausgerichtet und vornehmlich geistiger Natur waren: Für Aristoteles war Lohnarbeit das Gegenteil von Bildung, weshalb er schwere körperliche Arbeit als Teil der Erziehung verbot, und in Sparta ging man sogar so weit, jegliche handwerkliche Erwerbstätigkeit zu verbieten.
Flussmündung in Westaustralien
Wissenschaft

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Flüsse tragen entscheidend zur Wasserversorgung in weiten Teilen der Welt bei. Zugleich können sie bei Überschwemmungen zur tödlichen Gefahr werden. Eine Studie hat nun für alle rund 2,9 Millionen Flüsse weltweit kartiert, wie sich ihre Durchflussmenge seit 1984 entwickelt hat. Die Ergebnisse sind den Forschenden zufolge...

Meeresboden, Rauch
Wissenschaft

Heiße Flecken in der Tiefsee

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