Wahrig Herkunftswörterbuch
Flinte
Wer die Flinte ins Korn wirft, wird heutzutage als jemand empfunden, der „den Mut sinken lässt“ und „aufgibt“. Das Wort Flinte ist dabei besonders sprechend, meint es nämlich nicht irgendein Gewehr, sondern einen mit einem Schloss aus Flint (ein anderes Wort für „Feuerstein“) versehenen Vorderlader. Die Soldaten, die diese Gewehre trugen, waren in der Regel Söldner, die nur des Geldes wegen Krieg führten und nicht um des Vaterlands willen. Entsprechend waren sie wenig gewillt, für das Land zu fallen, das sie bezahlte, sondern sie warfen die Flinte auf der Flucht in irgendein Feld, wenn die Kriegssache aussichtslos erschien. Dort war das Gewehr schwierig zu finden und auch nicht gleich mit dem Deserteur in Verbindung zu bringen.
Wissenschaft
Sind Quantentechnologien gefährlich?
Physik kann gefährlich sein. Das hat die Welt beispielsweise mit der Entwicklung der Atombombe auf die harte Tour gelernt. Schon lange gibt es deshalb internationale Regelungen und Abkommen, um die Nutzung von Kernwaffen einzuschränken. Seit Kurzem sorgt man sich in der Verteidigungspolitik aber auch um die Gefahren eines anderen...
Wissenschaft
Streifenfrei fliegen
Der Luftverkehr steht wegen seines hohen CO2-Ausstoßes in der Kritik. Doch neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Kondensstreifen noch weitaus schädlicher für das Klima sind. Durch Optimierung der Flugrouten und den Einsatz von Bio-Kerosin lassen sich die Auswirkungen reduzieren. von FRANK LITTEK Jeder kennt das Bild, wenn bei...