Lexikon

Steady-state

Kosmologie
Urknall Steady-state-Modell
Urknall Steady-state-Modell
Beim Steady-state-Modell nimmt die Masse des Weltalls gerade so schnell zu, dass die Materiedichte bei der Expansion des Raums stets gleich bleibt (oben). Nach der evolutionären Theorie bleibt die Masse konstant. Mit der Ausdehnung des Weltalls nimmt seine Materiedichte daher ab (unten)
eine von dem englischen Astrophysiker F. Hoyle aufgestellte Theorie, nach der die Materiedichte im Raum trotz der Expansion des Weltalls stets gleich bleibt, so dass fortlaufend eine bestimmte Menge an Materie neu entstehen muss (stationäres Universum). Die Steady-state-Theorie steht der Evolutionstheorie gegenüber, die nach neueren Beobachtungen (besonders nach der Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung) wahrscheinlicher ist.
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Ein schwer zu beobachtender Gammazerfall enthüllt Details über die Gestalt von Atomkernen. von DIRK EIDEMÜLLER Üblicherweise stellt man sich Atomkerne kugelrund vor. Aber einige Atomkerne sind ein wenig wie ein Diskus oder Rugbyball verformt. Allerdings sind die Kerne so winzig, dass es schwierig ist, genauere Aussagen über ihre...

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