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Die Bahn bewegt

Ein Unternehmen in der Krise

Es betrifft irgendwie alle. Angefangenen von den Schulkindern, bis hin zu den Geschätsleuten alle sind abhängig von der Zuverlässigkeit der Bahn.

Ist ein Streik wirklich immer das richtige Mittel um sich zu wehren? Vielleicht; jedoch nicht um seinem eh schon nicht so gutem Image zu helfen. Jeder der im Moment mit der Bahn irgendwo hin fahren möchte, überlegt sich das nicht erst seit heute zweimal. Wenn man auf deren Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit angewiesen ist, könnte man ganz schnell - vielleicht sogar im wahrsten Sinne des Wortes - im Regen stehen. Es ist zu verstehen, dass die Lokführer und Gewerkschaften mehr Geld fordern, aber muss dies auf Kosten der vielen Reisenden und Pendler geschehen. Vor allem in den Morgenstunden sind die Züge der Bahn sehr stark durch Pendler, Schulkinder und Studenten frequentiert, die alle zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort sein müssen.Sollen diese ganzen Menschen jetzt morgens zwei Stunden eher aus dem Haus gehen, damit sie ja auch pünktlich ankommen. Aber gibt es eine andere Möglichkeit sich zu wehren? Eigentlich nicht. Also müssen wir weiter damit rechnen, dass man sich auf die Bahn in der nächsten Zeit nicht wirklich verlassen kann und weiter mit Verspätungen, Verzögerungen und sogar Ausfällen rechnen und sich im Anspruch der Reisequalität sicher etwas einschränken. Doch wir haben doch alle Verständiss für die Arbeiter, die einfach nur mehr Geld wollen. Also heißt es geduldig warten auf bessere Zeiten der Bahn.

von Katja Wagner, Mannheim
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