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23. März 2000

Berlin: Mit Hinweis auf laufende Ermittlungen verweigern der ehemalige CDU-Finanzberater Horst Weyrauch und der frühere CDU-Verwaltungschef Hans Terlinden die Aussage vor dem Untersuchungsausschuss zur CDU-Spendenaffäre. Sie werden deshalb mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 1000 DM belegt. Weyrauch schwieg bereits zum zweiten Mal. Der Ausschuss drohte Terlinden für den Fall erneuter Aussageverweigerung am 6. April Beugehaft an. Als einziger aussagebereiter Zeuge belastet Terlindens Vorgänger im Amt, Rüdiger May, Altbundeskanzler Helmut Kohl schwer. Ein Arbeitsverhältnis sei nach einem Streit um die Verbuchung von 800 000 DM unbekannter Herkunft auf Wunsch Kohls aufgelöst worden.

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