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Im Berufungsverfahren verurteilt ein Militärgericht in Rom die ehemaligen SS-Offiziere Erich Priebke und Karl Hass wegen Beteiligung am Massaker in den Ardeatinischen Höhlen zu lebenslanger Haft. Priebke und Hass hatten zugegeben, 1944 an der Erschießung von 335 Zivilisten beteiligt gewesen zu sein. 1997 war Priebke zu 15, Hass zu zehn Jahren verurteilt worden, beiden wurden aus humanitären Gründen zehn Jahre Haft erlassen. Das milde Urteil hatte in der italienischen Öffentlichkeit Empörung ausgelöst.