Lexikon
Alter
Überalterung der Gesellschaft
Ein Ausscheiden aus dem Arbeitsleben im Alter bedeutet heute die allmähliche Ausgliederung aus dem sozialen Leben, da Großfamilienhaushalte mit Kindern, Eltern und Großeltern zur Ausnahme geworden sind. Dies und eine steigende Lebenserwartung begründen die Notwendigkeit von Einrichtungen, welche das Leistungsvermögen älterer Menschen und ihr Bedürfnis nach Teilnahme am gesellschaftlichen Leben berücksichtigen. Steigende Lebenserwartung, dauerhaft niedrige Geburtenraten, bessere medizinische Versorgung und Lebensbedingungen lassen in den nächsten Jahrzehnten den Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung stark wachsen. Nach Schätzungen wird in Deutschland 2050 jeder Dritte älter als 59 Jahre und nur jeder Sechste unter 20 Jahre alt sein. Diese Entwicklung erschwert u. a. die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung, die auf einem (finanziellen) Ausgleich zwischen den Generationen beruht.
- Einleitung
- Lebenszeit
- Altersstufen
- Altersstufen im deutschen Recht
- Ältere Menschen in der Arbeitswelt
- Überalterung der Gesellschaft
Wissenschaft
Die Kinder-Graffiti von Pompeji
Jüngst bei Ausgrabungen in Pompeji zum Vorschein gekommene Kohlezeichnungen, werden Kindern zugeschrieben. Sie zeigen Gladiatoren, Boxer und wilde Eber – und sie gewähren einen weiteren Einblick in das Leben der Menschen kurz vor der Katastrophe. von DAVID NEUHÄUSER Als im 19. Jahrhundert das „Corpus Inscriptionum Latinarum“, die...
Wissenschaft
Warum manche Menschen keine Freude an Musik empfinden
Musik kann uns emotional berühren, zum Tanzen animieren und soziale Beziehungen fördern. Doch manche Menschen lassen die Klänge kalt – obwohl ihr Gehör intakt ist und sie in anderen Bereichen durchaus Freude empfinden. Studien zeigen, dass bei diesen „musikalischen Anhedonisten“ die Verbindung zwischen der Hörrinde und den...