Lexikon

altern

Biologie und Medizin
irreversible Veränderungsprozesse der Lebensfunktionen eines Organismus, normalerweise entsprechend der abgelaufenen Lebenszeit. Es herrschen zwei grundlegend verschiedene Ansichten über die komplexen Vorgänge des Alterns vor: Unter dem Begriff Biomorphose wird Altern als ein lebenslanger Prozess betrachtet, der sich bereits bei der Keimzelle beginnend bis zum Tod erstreckt, während mit dem Begriff Seneszenz die Abbauvorgänge des Alterns zeitlich als auf die letzte Lebensphase begrenzt angesehen werden. Den Wissenschaftszweig, der sich mit den Vorgängen des Alterns beim Menschen befasst, nennt man Alternsforschung oder Gerontologie, während Geriatrie die Altersheilkunde ist.
Ein Embryoid am 8. Tag. ©M. Zernicka-Goetz
Wissenschaft

»Entscheidend ist die Empfindungsfähigkeit«

Welcher Schutz sollte Embryoiden – stammzellbasierten Embryonen – zukommen? Die Bioethikerin Hannah Schickl über Standpunkte in der Forschung.

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Viren
Wissenschaft

Neuen Viren auf der Spur

Um potenziell für den Menschen gefährliche Viren aus dem Tierreich frühzeitiger zu identifizieren, haben Forschende einen neuen Ansatz entwickelt: Mit Hochleistungsrechnern haben sie die genetischen Informationen verschiedener Wirbeltiere durchforstet und erhoben, mit welchen Viren diese jeweils infiziert waren. Dabei stießen sie...

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