Lexikon
altern
Biologie und Medizin
Altern bei Pflanzen und Tieren
Bei Pflanzen hängt das Altern davon ab, in welchem Maße tote Substanz (Holz) in den lebenden Vegetationskörper eingebaut werden kann, ohne lebenswichtige Funktionen wie Saft- und Mineraltransport oder die Statik herabzusetzen (Bäume). Am langsamsten altern Tiere, die eine große Regenerationsfähigkeit der Zellen besitzen (z. B. Bandwürmer) und/oder einem geringen Stoffwechselverschleiß ausgesetzt sind (z. B. Reptilien wie Schildkröten). Die maximale Lebenserwartung einer Art scheint genetisch festgelegt zu sein (beim Menschen rund 120 Jahre), sie wird jedoch individuell durch Lebensweise und äußere Faktoren bestimmt.
- Einleitung
- Altern beim Menschen
- Altern bei Pflanzen und Tieren
- Alterungsforschung
- Ende des Alterungsprozesses
Wissenschaft
Biofluoreszenz: Leuchtende Signale im Regenwald
Viele Tiere zeigen bei Bestrahlung mit Sonnenlicht oder UV-Licht subtile Leuchtmuster – sie fluoreszieren. Wozu diese Biofluoreszenz dient, ist jedoch meist unklar., Jetzt haben Zoologen im peruanischen Regenwald Weberknechte entdeckt, die ein bei Mondlicht und Dämmerung blaugrün leuchtendes Rückenmuster tragen. Diese Struktur...
Wissenschaft
Die Entzauberung des Vitruv
Vieles, was wir über römische Baukunst wissen, stammt von Marcus Vitruvius Pollio. Doch nicht alle Theater sind so konstruiert, wie von dem antiken Gelehrten beschrieben, belegen moderne Laserscans. von ROLF HEßBRÜGGE An kaum einem Ort kann man europäische Geschichte so gut begreifen wie im italienischen Volterra: In der rund 2....