Lexikon

altern

Werkstoffkunde
Werkstoffe (z. B. Stahl) unterliegen einem natürlichen Alterungsprozess, bei dem sich im Verlauf einer längeren Zeit verschiedene Eigenschaften (Zunahme von Härte und Festigkeit, Abnahme von Dehnung, Einschnürung und Kerbschlagzähigkeit) aufgrund von Ausscheidungen ändern. Für die Eigenschaftsänderungen bei der Alterung von Stahl sind vorwiegend die Ausscheidungen des Stickstoffs und Kohlenstoffs aus dem übersättigten α-Mischkristall (Ferrit) in Form von Eisennitriden bzw. -carbiden verantwortlich. Zur Verhinderung der Alterung werden Elemente, die stabile Carbide und Nitride bilden (Vanadium, Niob, Tantal, Zirkon, Titan), dem Stahl zugesetzt. Künstlich kann das Altern z. B. durch Erwärmen eines Metalls auf mäßige Temperatur beschleunigt werden.
Schutz vor Viren
Wissenschaft

Neuer Ansatz für Breitband-Wirkstoffe gegen Viren

Nicht erst seit der Covid-19-Pandemie ist klar: Viren können die globale Gesundheit bedrohen und schwere wirtschaftliche Schäden anrichten. Bislang müssen antivirale Therapien jedoch spezifisch auf den jeweiligen Erreger zugeschnitten werden – ein zeitaufwendiger Prozess. Abhilfe schaffen könnten Breitband-Medikamente, die gegen...

Darm, Gesundheit, Medizin
Wissenschaft

Gutes Bauchgefühl

Der Darm ist das bedeutsamste Immunorgan des Körpers. Und steht in enger Verbindung zum Gehirn. Er ist deshalb maßgeblich an unserem Wohlbefinden beteiligt. von JÜRGEN BRATER Beim Stichwort Darm denkt man automatisch zuerst an die üblicherweise als Verdauung bezeichnete Nahrungsverwertung, also an die enzymatische Aufspaltung...

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