Lexikon
babylọnischer Turm
ein Turmbau, der nach Genesis 11 bis zum Himmel reichen sollte, dessen Ausführung Gott aber durch die „Babylonische Sprachverwirrung“ vereitelte. Die Sage geht auf den mehrfach, besonders unter Nebukadnezar II., erneuerten Stufentempel in Babylon zurück, der sich als Hauptheiligtum des Gottes Marduk auf quadratischer Grundfläche mit ca. 90 m Seitenlänge ca. 90 m hoch erhob und von R. Koldewey archäologisch untersucht wurde. Die Errichtung des babylonischen Turms ist in der europäischen Malerei oft dargestellt worden, u. a. von P. Bruegel d. Ä.
Wissenschaft
Aus alten Zellen wird neuer Rohstoff
Schreddern, ätzen, schaben: Ein Bündel von Techniken soll dafür sorgen, dass sich ausgediente Solarzellen recyceln lassen – und nicht mehr wie bislang meist einfach im Müll landen. von KATJA MARIA ENGEL Noch ist viel freie Fläche zu sehen. Am Stadtrand von Münster baut die Firma Reiling PV-Recycling gerade ein Kompetenzzentrum...
Wissenschaft
Anders, als man denkt
„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Diese Formulierung stammt von Wilhelm Busch, der damit die Erwartungen des 19. Jahrhunderts poetisch auf den Punkt gebracht hat. Damals wurde Wissenschaft zum Beruf, was für den Soziologen Max Weber bedeutete, dass die Welt berechenbar und damit entzaubert wurde. Dies geschah...
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