Lexikon
Buddhịsmus
Kanonische Schriften
Es existiert keine Schrift, die für alle Buddhisten gleichermaßen verbindlich ist. Im 1. Jahrhundert v. Chr. fassten Theravada-Mönche ihre bisher nur mündlich überlieferte Lehre schriftlich zusammen. Die in einer aus dem Sanskrit abgeleiteten Sprache (Pali) abgefasste Sammlung von Schriften bildet den einzigen Kanon heiliger Texte, das Tripitaka („Dreikorb“, da die Schriften in drei [tri] Körben [pitaka] gesammelt wurden). Es gilt jedoch nicht – wie Koran oder Bibel – als Wort Gottes, sondern dient als Material- und Interpretationsgrundlage der religiösen Lehre. Die Theravada-Schriften umfassen Ordensregeln für Mönche und Nonnen, Lehrreden des Buddha sowie philosophische Kommentare derselben.
Wissenschaft
Wirbel mit Potenzial
Skyrmionen gelten als vielversprechend für die Elektronik der Zukunft. Dresdner Forscher haben nun sogenannte Antiskyrmionen mithilfe neuer Verfahren unter die Lupe genommen. von DIRK EIDEMÜLLER Immer kleiner, immer schneller, immer heißer: So könnte man in wenigen Worten die Entwicklung der Computertechnik der letzten Jahrzehnte...
Wissenschaft
Die „Oder-Vergifter“ geben Geheimnisse preis
Im Sommer 2022 machten sie massenweise Fischen und anderen Flussbewohnern den Garaus: Den toxischen Mikroalgen der Oder-Katastrophe haben Forschenden nun ins Erbgut geblickt. Die Sequenzierung des Genoms der Einzeller hat unter anderem die DNA-Bereiche aufgedeckt, die für die Struktur ihres Gifts und damit für dessen...