Lexikon
Buddhịsmus
Kanonische Schriften
Es existiert keine Schrift, die für alle Buddhisten gleichermaßen verbindlich ist. Im 1. Jahrhundert v. Chr. fassten Theravada-Mönche ihre bisher nur mündlich überlieferte Lehre schriftlich zusammen. Die in einer aus dem Sanskrit abgeleiteten Sprache (Pali) abgefasste Sammlung von Schriften bildet den einzigen Kanon heiliger Texte, das Tripitaka („Dreikorb“, da die Schriften in drei [tri] Körben [pitaka] gesammelt wurden). Es gilt jedoch nicht – wie Koran oder Bibel – als Wort Gottes, sondern dient als Material- und Interpretationsgrundlage der religiösen Lehre. Die Theravada-Schriften umfassen Ordensregeln für Mönche und Nonnen, Lehrreden des Buddha sowie philosophische Kommentare derselben.
Wissenschaft
Im Steinzeit-Kanu auf großer Fahrt
Schon vor über 30.000 Jahren besiedelten Steinzeitmenschen die abgelegenen japanischen Ryukyu-Inseln. Doch wie konnten sie dorthin gelangen, obwohl die Inselgruppe durch eine der stärksten Meeresströmungen der Welt von anderen Landmassen getrennt ist? Mit Hilfe von experimenteller Archäologie haben Forschende demonstriert, dass...
Wissenschaft
Augen im All, Nasen an den Bäumen
Waldbrände häufen sich weltweit. Und die Forscher erwarten, dass sich der Trend fortsetzen wird. Doch sie haben auch neue Techniken im Köcher, um Schäden durch die Feuer einzudämmen – und setzen dabei vor allem auf eine möglichst frühzeitige Erkennung der Flammen. von RALF BUTSCHER Wer im Sommer 2023 in den Straßenschluchten von...