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LEXIKON

Bürgerrechtsbewegung

politische Gruppen in den USA, die für volle Gleichberechtigung der Schwarzen eintreten. Die 1910 gegründete National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) suchte dieses Ziel vor allem durch Propaganda und Musterprozesse zu erreichen. In den 1960er Jahren erreichte die Bürgerrechtsbewegung einen Höhepunkt mit gewaltlosen Massendemonstrationen (Marsch auf Washington 1963). Ein führender Vorkämpfer der Bürgerrechtsbewegung war Pfarrer M. L. King. Seit Mitte der 1960er Jahre radikalisierten sich die Forderungen zunehmend (Black Power), und es kam zu bürgerkriegsartigen Rassenkrawallen. In der Folgezeit verlor die Bürgerrechtsbewegung an Einheitlichkeit. Die Benachteiligung der Schwarzen blieb jedoch innenpolitisch brisant und führte in den 1990er Jahren vermehrt zu Diskussionen über die Abgrenzung einer afroamerikanischen von der angloamerikanischen Kultur.
Black Power: Demonstration
Black Power: Demonstration
Schwarze Bürgerrechtler demonstrieren 1968 in Washington für Sozialhilferechte.
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