Lexikon

Duden

Anne, deutsche Schriftstellerin, * 1. 1. 1942 Oldenburg; nach Kindheit in der DDR 1953 Übersiedlung nach Westdeutschland; Buchhändlerin, 1973–1978 Mitbegründerin und Mitarbeiterin des Rotbuch Verlags; seither freie Schriftstellerin; ihre Gedichte und Prosa untersuchen in einer distanzierten, erfindungsreichen Sprache Erfahrungen wie Gewalt und Schmerz sowie Verzweiflung und Lebensangst; Prosa: „Das Judasschaf“ 1985; „Wimpertier“ 1995; Lyrik: „Hingegend“ 1999; auch Essays zur Poetik und Kunst: „Zungengewahrsam“ 1999; „Heimaten“ 2001 (zusammen mit L. Seiler und F. Showghi) 2001; „Der wunde Punkt im Alphabet“ 2002.
Prothese
Wissenschaft

Amputation sorgt doch nicht für Neuverknüpfung im Gehirn

Unser Gehirn verfügt über eine neuronale Karte unseres Körpers, wobei verschiedene Regionen den unterschiedlichen Körperteilen entsprechen. Doch was geschieht mit dieser Karte, wenn wir eine Gliedmaße verlieren? Bisherige Theorien gingen davon aus, dass sich nach einer Amputation auch die Karte im Gehirn verändert. Der Bereich,...

Drosophila, Fliege
Wissenschaft

Eine Fliege für die Forschung

Die Taufliege Drosophila melanogaster ist ein winziges Tier – mit großem Potenzial für die Wissenschaft. Genetiker, Krebsforscher und Neurowissenschaftler untersuchen seit rund 120 Jahren an ihr, wie das Gehirn Verhalten steuert. Und sie hat noch nicht ausgedient. von TIM SCHRÖDER Wer Obst im Sommer offen herumstehen lässt, merkt...

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