Lexikon
Färbung
Mathematik
Problemstellung aus der Graphentheorie, eine Landkarte (oder allgemein einen Graphen) so anzufärben, dass je zwei benachbarte Länder (Ecken des Graphen) stets unterschiedlich angefärbt sind; eine solche Färbung nennt man auch regulär. Die minimale Anzahl der Farben, die für eine reguläre Färbung einer Landkarte oder eines Graphen notwendig sind, heißt chromatische Zahl; genügen zwei Farben zur Färbung eines Graphen, so heißt dieser bichromatischer Graph. Erst 1976 gelang es den Mathematikern K. Appel und W. Haken, mit Hilfe eines Computerprogramms die Gültigkeit der schon über 100 Jahre alten Vermutung zu zeigen, dass jede Landkarte in der Ebene mit nur vier Farben regulär zu färben ist (Vierfarbenproblem). Auf nicht ebenen Flächen steigt die chromatische Zahl; so erfordert z. B. die reguläre Färbung einer Landkarte auf einem Torus 7 Farben.
Wissenschaft
Ersatz für die Ewigen
Mehr als 10.000 Ewigkeitschemikalien zu ersetzen, ist eine Herkulesaufgabe für die Forschung. Wenige Pioniere machen derzeit einen Anfang. von SUSANNE DONNER Wundermittel“ nennt das Fraunhofer-Magazin diese gigantische Klasse an Chemikalien, von denen sich die Menschheit über 80 Jahre lang absolut abhängig gemacht hat: die PFAS....
Wissenschaft
Kalter Schall
Mit einer neuen Technik lassen sich Schallwellen in Glasfaserkabeln stark abkühlen – eine Zukunftsoption für die Quantentechnologie. von DIRK EIDEMÜLLER Es war eine riesige Überraschung, als mit den Forschungsarbeiten von Max Planck und Albert Einstein vor rund 120 Jahren klar wurde, dass Licht nicht nur einen Wellen-, sondern...