Lexikon
Flạmen
Flamländerniederländisch Vlamingen, französisch Flamands, geschichtlich und stammesmäßig den Holländern und Niederdeutschen verwandtes germanisches Volk im Westen und Norden Belgiens (hauptsächlich in West- und Ostflandern, Brabant und Limburg ansässig) und in angrenzenden Teilen Nordostfrankreichs (bis Lille, St.-Omer); stellen mit rund 5,8 Mio. über die Hälfte der belgischen Gesamtbevölkerung. Die Flamen haben ihre eigene Sprache, Malerei (Maler wie die Brüder van Eyck, P. P. Rubens, A. van Dyck) und Literatur (flämische Literatur); kulturelle Mittelpunkte: Brügge, Gent, Antwerpen. Nachdem die Flamen durch die Revolution von 1830/31 vom Königreich der Niederlande losgerissen und mit den Wallonen zum Königreich Belgien vereinigt worden waren, entstand bald aus Furcht vor einer Überfremdung durch das in Staat und Gesellschaft sich durchsetzende französische Element eine flämische Volkstumsbewegung, die das Festhalten an der flämischen Tradition, besonders die gleichberechtigte Zulassung des Flämischen als Amtssprache verlangte und im Lauf des 19. Jahrhunderts auch erreichte.
Wissenschaft
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Wissenschaft
Standheizung
Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal. Da man fürchterlich matt ist, wird das Leben zur Qual“, heißt es im Lied „Oben ohne“ des österreichischen Schlagersängers Reinhard Fendrich. Obwohl er darin vor allem über Barbusigkeit in Wiens Freibädern singen wollte, hat er damit auch eine präzise Beschreibung dessen geliefert, was...