Lexikon
Fotografie
[griechisch]
Photographie; Lichtbildnerei; LichtbildkunstFotojournalismus
Die Fotografie konnte in Zeitungen und Zeitschriften erst ihren Einzug halten, als die Erfindung der Autotypie (1881; Klischee) die technische Voraussetzung auch zum Druck von Halbtonvorlagen geschaffen hatte. Mit der Entwicklung transportabler Kleinkameras zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wurde es erstmals möglich, auch Momentaufnahmen von Ereignissen zu präsentieren, so dass sich die Ästhetik des journalistischen Bildes grundlegend änderte. Die Digitalfotografie führte zu weiteren tief greifenden technischen und inhaltlichen Änderungen: Der Weg zwischen Bildaufnahme und Publikation hat sich zugunsten einer hohen Aktualität verkürzt, die Möglichkeiten der digitalen (und manipulativen) Bildbearbeitung führen jedoch auch zu einem Glaubwürdigkeitsverlust.
Wissenschaft
Die wahre Gefahr lauert in der Küche
Wo im Haushalt die meisten Keime lauern und was man gegen sie tun kann, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Einige Menschen haben massive Hemmungen, öffentliche Toiletten zu benutzen, weil sie befürchten, sie könnten sich dort mit gefährlichen Keimen infizieren. Deshalb erledigen sie die Angelegenheit entweder „schwebend“ oder...
Wissenschaft
Quantensprünge in der Röhre
Mit einem neuartigen Kernspinmikroskop lassen sich zum ersten Mal per Kamera hochaufgelöste Bilder von molekularen Prozessen machen – zum Beispiel für die Krebsdiagnostik oder die Forschung an Batteriematerialien. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn Chemiker ein Herstellungsverfahren für eine neue Substanz ertüftelt haben, überprüfen sie...