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Warum duften Pflanzen?
Diese Frage ist noch nicht endgültig geklärt, aber möglicherweise liegt der Grund in ihrer Unbeweglichkeit. Pflanzen können sich nicht fortbewegen, um sich fortzupflanzen oder vor Fraßfeinden zu schützen. In Sachen Vermehrung müssen sie sich entweder auf Wind bzw. Wasser verlassen oder Tiere dazu bringen, für sie den Liebesboten zu spielen – und dies schaffen sie u. a. mit ihrem Blütenduft. Aber Düfte können auch vor Fraßfeinden schützen, wie etwa bei Salbei und Rosmarin, deren Blätter einen würzigen Duft verströmen. Pflanzen kommunizieren aber auch mithilfe ihrer Duftstoffe: Limabohnen (Phaseolus lunatus) beispielsweise senden chemische Stoffe aus, wenn sie von Spinnmilben befallen werden. Das Duftsignal zieht zum einen räuberische Milben an, bei denen Spinnmilben ganz oben auf der Speisekarte stehen. Zum anderen werden noch nicht befallene Limabohnenpflanzen in der Nachbarschaft dazu angeregt, vorsorglich ebenfalls Duftsignale abzusondern, um so einen Angriff abzuwehren.
Die meisten Duftstoffe gehören zu den ätherischen Ölen, leichtflüchtigen, ölartigen Substanzen, die auf mehr oder weniger angenehme Weise aromatisch riechen. Sie stecken vor allem in Blättern, Blüten oder Samen. Je nach Pflanzenart setzen sie sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Es kostet die Pflanze viel Energie, diese flüchtigen Stoffe herzustellen. Deshalb haben sich einige darauf spezialisiert, ihre Duftstoffe gezielt abzugeben, etwa nur am Abend.
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Aufhören ist problematisch, heißt es: Neben dem Verlust der stimmungsaufhellenden Wirkung können auch „Entzugserscheinungen“ wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen das Absetzen einer Antidepressiva-Behandlung erschweren. Doch aus einer Studie geht nun hervor, dass dieser Aspekt offenbar weniger schwerwiegend ist als bisher...
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