Lexikon

Glashow

[ˈglæʃɔu]
Glashow, Seldon Lee
Seldon Lee Glashow
Seldon Lee, US-amerikanischer Physiker, * 5. 12. 1932 New York; arbeitet vor allem auf dem Gebiet der Physik der Elementarteilchen und entwickelte eine Theorie, die die schwache und die elektromagnetische Wechselwirkung in einer gemeinsamen Formel vereinigt. Ein Ergebnis der neuen Theorie war die Vorhersage, dass es neben den bekannten elektromagnetischen Prozessen auch schwache Prozesse geben müsse, die ohne Ladungsänderung der beteiligten Partner vor sich gehen; diese Prognose konnte inzwischen auch experimentell bestätigt werden. Eine Folge dieser Entdeckung war, dass das bisher angenommene Modell von drei Quarks als Urbausteinen der Materie um ein viertes Quarkteilchen („charmed Quark“) erweitert werden musste. 1979 erhielt Glashow zusammen mit St. Weinberg und A. Salam, die unabhängig von ihm zu den gleichen Ergebnissen gelangt waren, den Nobelpreis für Physik.
Long-Covid
Wissenschaft

Die Schattenpandemie

Millionen Menschen leiden unter den Spätfolgen einer Corona-Erkrankung. Die Forschung zu Long Covid und den Ursachen ist komplex. von MARTIN W. ANGLER Es ist kurz vor Mitternacht, als mich die Ärztin in der Notaufnahme an den Tropf hängt. Bluthochdruckkrise mit Anfang 40. Wie kann das sein? Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol...

Quantenkryptographie, Datenschutz, Laserlicht
Wissenschaft

Datenschutz mit Quantenschlüssel

Quantenkryptographie soll die Sicherheit sensibler Daten gewährleisten. Nachdem China vorgelegt hat, treiben nun Deutschland und die Europäische Union die Entwicklung der Quantentelekommunikation voran. von DIRK EIDEMÜLLER Immer öfter finden schwere Hackerangriffe statt. Behörden, Unternehmen, Krankenhäuser und große...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon