Lexikon

Glashow

[ˈglæʃɔu]
Glashow, Seldon Lee
Seldon Lee Glashow
Seldon Lee, US-amerikanischer Physiker, * 5. 12. 1932 New York; arbeitet vor allem auf dem Gebiet der Physik der Elementarteilchen und entwickelte eine Theorie, die die schwache und die elektromagnetische Wechselwirkung in einer gemeinsamen Formel vereinigt. Ein Ergebnis der neuen Theorie war die Vorhersage, dass es neben den bekannten elektromagnetischen Prozessen auch schwache Prozesse geben müsse, die ohne Ladungsänderung der beteiligten Partner vor sich gehen; diese Prognose konnte inzwischen auch experimentell bestätigt werden. Eine Folge dieser Entdeckung war, dass das bisher angenommene Modell von drei Quarks als Urbausteinen der Materie um ein viertes Quarkteilchen („charmed Quark“) erweitert werden musste. 1979 erhielt Glashow zusammen mit St. Weinberg und A. Salam, die unabhängig von ihm zu den gleichen Ergebnissen gelangt waren, den Nobelpreis für Physik.
Denisova-Kiefer
Wissenschaft

Denisova-Fossil aus Taiwan identifiziert

Jahrelang gab ein fossiler Kieferknochen aus Taiwan der Wissenschaft Rätsel auf. Nun belegen Protein-Analysen, dass der kräftig gebaute Kiefer namens Penghu 1 von einem Denisova-Menschen stammt, einer vor 160.000 bis rund 50.000 lebenden frühmenschlichen Schwesterart der Neandertaler. Damit liefert die Studie einen direkten...

sciencebusters_NEU.jpg
Wissenschaft

Warum Kinder sich wie im Himmel fühlen sollen

Das Himmelszelt erstreckt sich über unseren Köpfen. Die scheinbar unzähligen Lichtpunkte funkeln wie präzise gestochene Löcher im samtigen Firmament. Wir suchen uns einen davon aus und zoomen an ihn heran: Das kleine Licht rast auf uns zu und wird plötzlich zu einem riesigen Feuerball, einer brodelnden Plasmakugel, die ihre...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon