Lexikon

Gracq

[
grak
]
Julien, eigentlich Louis Poirier, französischer Schriftsteller, * 27. 7. 1910 Saint-Florent-le Vieil,  22. 12. 2007 Angers; schrieb in der literarischen Tradition von Romantik und Surrealismus in bild- und symbolreicher Sprache; Romane: „Auf Schloss Argol“ 1938, deutsch 1954; „Un beau ténébreux“ 1945; „Das Ufer der Syrten“ 1951, deutsch 1952/1985; Prosa: „Die engen Wasser“ 1976, deutsch 1985; „La forme dune ville“ 1985; „Der große Weg“ 1992, deutsch 1996; „Lesend schreiben“ 1997; auch Essays.
  • Erscheinungsjahr: 1951
  • Veröffentlicht: Frankreich
  • Verfasser: Gracq, Julien
  • Deutscher Titel: Das Ufer der Syrten
  • Original-Titel: Le Rivage des Syrtes
  • Genre: Roman
Für den in Paris erscheinenden Roman »Das Ufer der Syrten« soll Julien Gracq (* 1910) mit dem angesehenen Literaturpreis Prix Goncourt ausgezeichnet werden, lehnt ihn jedoch ab. In dem erfolgreichen Werk stellt er unter dem Einfluss des Surrealismus symbolhaft das Schicksal des Menschen bzw. der modernen Gesellschaft am Beispiel des Untergangs eines Stadtstaats dar.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1952.
Illustration eines menschlichen Gehirns
Wissenschaft

Wie außergewöhnlich ist die Größe unseres Gehirns?

Je massiver der Körper eines Tieres, desto größer ist auch sein Gehirn – sollte man meinen. Doch das stimmt nicht ganz, wie nun eine Studie zeigt. Demnach hat sich die Gehirngröße bei einigen Säugetierarten, einschließlich des Menschen, nicht proportional zu ihrer Körpergröße entwickelt. Zwar ist eine gewisse Regelmäßigkeit...

Weltraum, Amerika, Mond
Wissenschaft

Wem gehört der Weltraum?

Auch im All herrschen Recht und Ordnung. Eine irdische Einführung in außerirdisches Recht. von FRANZISKA KONITZER Zugegeben, auf der Liste der internationalen Zwischenfälle rangiert der Tod einer kubanischen Kuh weit unten. Aber er sorgte doch für einige Aufregung. Am 30. November 1960 war eine US-amerikanische Rakete vom Typ...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon