Lexikon
Human Poverty Index
[ˈhju:mən ˈpɔvəti ˈindɛks; englisch, Index für menschliche Armut]
Abkürzung HPI, als Erweiterung des Human Development Index seit 1997 im „Human Development Report“ (Bericht über die menschliche Entwicklung) des UNO-Entwicklungsprogramms veröffentlichter Indikator, der sich nicht an einem absoluten Armutsbegriff (vor allem Höhe des Einkommens) orientiert, sondern die unterschiedliche Lebensqualität bewerten soll. Der HPI, der für jeden selbstständigen Staat erhoben wird, enthält folgende Variablen: Anteil der Bevölkerung, der vor dem Erreichen des 40. Lebensjahr stirbt; Analphabetenrate; Prozentsatz der Menschen ohne Zugang zu Gesundheitsversorgung und sauberem (Trink-)Wasser sowie Kinder unter fünf Jahren mit Untergewicht.
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(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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