Lexikon
Irạk-Krieg
3.GolfkriegEskalation des Konflikts
Die Auseinandersetzungen verschärften sich, als die USA nach den Terroranschlägen des 11. 9. 2001 die irakische Diktatur als Teil einer den Weltfrieden bedrohenden „Achse des Bösen“ einstuften. Am 8. 11. 2002 verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat auf Drängen der USA einstimmmig die Resolution 1441, wonach Irak eine Aufstellung seiner Waffenprogramme vorlegen und den Inspekteuren freien Zugang gewähren sollte. Bei Verletzung dieser Auflagen wurden „ernsthafte Konsequenzen“ angedroht. Am 27. 11. 2002 nahmen die UN-Inspekteure ihre Arbeit in Irak wieder auf. Die irakische Regierung übergab den geforderten Bericht über ihr Waffenprogramm, den die USA aber als lückenhaft betrachteten.
Weil insbesondere Deutschland und Frankreich eine militärische Lösung ablehnten, verschlechterten sich die außenpolitischen Beziehungen zu den NATO-Partnern USA und Großbritannien. Schließlich verkündete US-Präsident G. Bush am 17. 3. 2003 ohne neue UN-Resolution ein 48-stündiges Ultimatum, mit dem Saddam Hussein eine letzte Frist gegeben wurde, abzurüsten oder Irak zu verlassen, um einen Krieg zu vermeiden.
- Einleitung
- Vorgeschichte
- Eskalation des Konflikts
- Verlauf des Krieges
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