Lexikon
Kạbbala
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die; hebräisch, „Überlieferung“
]eine theosophische jüdische Mystik, entstanden im 12. Jahrhundert in Südfrankreich (Buch Bahir), voll entwickelt (gegen 1300) in Spanien (Buch Sohar), am Ende des Mittelalters und in der Neuzeit popularisiert und mit messianischen Bewegungen verbunden. Die Kabbala griff die Lehre von den 10 Sefirot (Schöpfungsfaktoren) des Buches Jezira auf und verband sie mit der neuplatonischen Vorstellung von geistigen Mittelstufen zwischen jenseitiger Gottheit und Welt/Mensch, aber auch mit traditionellen jüdischen Motiven (z. B. 10 Worte Gottes bei der Schöpfung). Zugrunde liegt die Überzeugung, dass die (unpersönliche) Gottheit selbst verborgen (jenseitig) bleibt und nur in ihren Wirkungskräften, den 10 Sefirot, offenbar wird. Israel hat mit der Erfüllung oder Nichterfüllung der Tora-Gebote positiven oder negativen Einfluss auf die Sefirotvorgänge. Es handelt sich also um eine metaphysische und ontologische Überhöhung des jüdischen Erwählungsglaubens im Rahmen einer umfassenden und oft faszinierenden Welterklärung.
Wissenschaft
Ferne Welten aus der Vogelperspektive
Ingenuity, der erste Helikopter auf dem Mars, hat gut 1.000 Tage lang die Erforschung des Planeten beflügelt. Auch andernorts im Sonnensystem wird der Flugverkehr zunehmen. von THORSTEN DAMBECK Es klang wie eine Todesanzeige, als das Wissenschaftsmagazin nature seinen Lesern im Februar 2024 mitteilte: „Ingenuity, das erste Gerät...
Wissenschaft
Abstürzende Satelliten schädigen Ozonschicht
Wenn alte Satelliten in der Erdatmosphäre verglühen, setzen sie unter anderem Aluminiumoxid-Nanopartikel frei. Diese lösen in der Ozonschicht Reaktionen aus, die das schützende Ozon abbauen. Angesichts der rapide wachsenden Zahl neuer Satelliten durch Internet-Satelliten haben Forschende nun die Auswirkungen quantifiziert....