Lexikon

Kap Verde

Wirtschaft und Verkehr

Die Unterstützung aus der Entwicklungszusammenarbeit deckt fast die Hälfte des Staatshaushaltes. Auch ist Kap Verde auf internationale Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Der Wassermangel schränkt die Landwirtschaft stark ein. Die meisten Bauern arbeiten als Kleinpächter oder in eigenen Kleinstbetrieben und bauen Mais, Süßkartoffeln, Kartoffeln und Hülsenfrüchte an. Für den Export werden unter künstlicher Bewässerung u. a. Bananen, Zuckerrohr und Südfrüchte, in der Nebelstufe der Vulkane auch Kaffee angepflanzt. Dem Fischfang, insbesondere von Thunfisch, kommt große Bedeutung zu. Die schwach entwickelte Industrie hat ihre Schwerpunkte in der Textil-, Schuh- und Fischkonservenindustrie.
Immer wichtiger wird der Tourismus: Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich die Zahl der Auslandsgäste mehr als verfünffacht. Die meisten zieht es zu den weiten Sandstränden der östlichen Inseln und in die Vulkanberge. Ein Fünftel des Bruttoinlandsprodukts tragen die Überweisungen der im Ausland lebenden Kapverdier bei.
Das Verkehrsnetz auf den Inseln ist rudimentär, zwischen den Inseln verkehren Linienflugzeuge und Motorboote.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Trockenes Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Portugiesische Kolonie
    2. Staatliche Unabhängigkeit
Neben dem vollständig autarken Demo-Haus (rechts) liegt auf dem Bergheider See auch ein mit Solarenergie betriebenes Konferenzschiff. ©Fraunhofer IVI, Dresden
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Die für schwimmende Häuser notwendige Technik haben Forscher aus Brandenburg und Sachsen entwickelt – und auf einem See in der Niederlausitz realisiert.

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