Lexikon
Kartenspiele
Gesellschafts-, Gedulds- u. Glücksspiele mit Spielkarten. K. sind je nach Spielregel mit unterschiedl. Kartenwerten u. wechselnder Anzahl von Karten ausgestattet. Während bei den Brettspielen die Spielsituation für jeden Spieler zu jeder Zeit offen liegt, besteht der Reiz der meisten K. darin, dass der Spieler nur seine Karten, nicht aber die der anderen Mitspieler kennt. Er muss sie aus dem Spielverlauf erschließen. Der Sieg bei Kartenspielen kann (je nach Spielregel) auf unterschiedl. Weise errungen werden: Bei Stichspielen ist die Anzahl der gemachten Stiche entscheidend; bei Point- oder Augenspielen zählt die Anzahl der erreichten Punkte. Sie kann, wie bei Meldespielen, durch Vorankündigung bestimmter gegebener Kartenkombinationen erhöht werden. Diese K. nennt man auch „Kampfspiele“ (matching games) im Unterschied zu „Zusammenzählspielen“ (adding games), die bes. in Form der Quartette u. Duette (z. B. Schwarzer Peter) bekannt sind. Das klass. Land der Zusammenzählspiele ist Japan. Die Spielregeln für K. sowie die Namen wurden im Laufe der Geschichte oft abgeändert oder variiert.
J. Ammon, Kartenspielbuch. 1993. – C. D. Grupp, Familien- u. Gesellschaftsspiele mit Karten. 191995. – Ders., Schafkopf, Doppelkopf, Binokel, Cego, Gaigel, Jass, Tarock u. a. Stammtischspiele. 151994.
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