Lexikon
Kleine Eiszeit
kühle Klimaphase zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert mit Tiefpunkten um 1600 und 1850; die Kleine Eiszeit zeichnete sich durch kühle, regenreiche Sommer und kalte, schneereiche Winter aus; es kam zu weiten Gletschervorstößen und Treibeis, die Temperaturen lagen gegenüber heute um 1–1,5 °C niedriger. Die Vegetationsperiode war um ca. 6 Wochen verkürzt. Die Klimaverschlechterung hatte enorme ökologische Auswirkungen durch Missernten, Viehsterben, Hungersnöte und Epidemien (Eiszeit).
Wissenschaft
Wann der Hahn kräht
Wenn wir Menschen wissen wollen, was die Stunde schlägt, genügt ein Blick auf die Uhr oder den Kalender. Doch woher wissen Pflanzen und Tiere, wann es Zeit ist zum Blühen, Fressen oder Schlafen? Von Elena Bernard Da wir Blumen, Vögel oder Hunde nicht einfach fragen können, ob sie uns ihre Tricks zur Zeitmessung verraten, sind...
Wissenschaft
Hungrige Bakterien fressen ihre Nachbarn
Bakterien konkurrieren untereinander um Platz und Nährstoffe. Einige Stämme haben dazu mikrobielle Waffen entwickelt, mit denen sie ihre bakteriellen Nachbarn zerstören können. Nun zeigt eine Studie, dass diese Waffen nicht nur unspezifisch im Konkurrenzkampf zum Einsatz kommen, sondern auch gezielt zur Jagd genutzt werden:...