Lexikon
Korrosiọn
Chemie
die Schädigung und Zerstörung von Werkstoffen durch chemische oder elektrochemische Reaktionen, die durch Elektrolytlösungen, feuchte Gase, Schmelzen u. a. hervorgerufen werden können. Abhängig von der Art des Werkstoffs und vom angreifenden Medium kann Korrosion in unterschiedlichen Formen auftreten, bei Metallen z. B. als gleichmäßiger flächenhafter Angriff (Rosten des Eisens), als Lochfraß (Entstehung einzelner nadelfeiner, tiefer Löcher) oder als interkristalline Korrosion, wobei der Angriff den Korngrenzen des Metalls folgt. Korrosion wird sehr begünstigt, wenn das Metall in elektrisch leitender Verbindung mit einem elektrochemischen edleren Metall der Feuchtigkeit ausgesetzt ist, da es dann die Anode eines kurzgeschlossenen galvanischen Elements bildet (Lokalelement). Auch mechanische Belastung kann die Korrosion fördern.
Korrosionsschutz wird erreicht durch das Aufbringen korrosionsfester, dichter Überzüge z. B. von Metallen (Verzinken, Verchromen u. a.), Glasuren (Emaillieren) oder Anstrichen, wobei durch besondere Zusätze (Mennige, Bleiweiß, auch organische Stoffe) ein ausgeprägter Schutz erreicht wird. Bei Teilen, die ständiger Wassereinwirkung ausgesetzt sind, wird häufig der kathodische Korrosionsschutz durchgeführt, wobei das zu schützende Teil mit besonderen Stäben oder Platten (Schutzanoden) verbunden ist, die sich auflösen, da sie aus unedlerem Metall (z. B. Magnesium oder Zink) bestehen oder dadurch, dass von außen Gleichstrom zugeführt wird.
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