Lexikon
Korrosiọn
Chemie
die Schädigung und Zerstörung von Werkstoffen durch chemische oder elektrochemische Reaktionen, die durch Elektrolytlösungen, feuchte Gase, Schmelzen u. a. hervorgerufen werden können. Abhängig von der Art des Werkstoffs und vom angreifenden Medium kann Korrosion in unterschiedlichen Formen auftreten, bei Metallen z. B. als gleichmäßiger flächenhafter Angriff (Rosten des Eisens), als Lochfraß (Entstehung einzelner nadelfeiner, tiefer Löcher) oder als interkristalline Korrosion, wobei der Angriff den Korngrenzen des Metalls folgt. Korrosion wird sehr begünstigt, wenn das Metall in elektrisch leitender Verbindung mit einem elektrochemischen edleren Metall der Feuchtigkeit ausgesetzt ist, da es dann die Anode eines kurzgeschlossenen galvanischen Elements bildet (Lokalelement). Auch mechanische Belastung kann die Korrosion fördern.
Korrosionsschutz wird erreicht durch das Aufbringen korrosionsfester, dichter Überzüge z. B. von Metallen (Verzinken, Verchromen u. a.), Glasuren (Emaillieren) oder Anstrichen, wobei durch besondere Zusätze (Mennige, Bleiweiß, auch organische Stoffe) ein ausgeprägter Schutz erreicht wird. Bei Teilen, die ständiger Wassereinwirkung ausgesetzt sind, wird häufig der kathodische Korrosionsschutz durchgeführt, wobei das zu schützende Teil mit besonderen Stäben oder Platten (Schutzanoden) verbunden ist, die sich auflösen, da sie aus unedlerem Metall (z. B. Magnesium oder Zink) bestehen oder dadurch, dass von außen Gleichstrom zugeführt wird.
Wissenschaft
Die bewegte Erde
Das Innere unseres Planeten beeinflusst unser Leben: Es lässt Vulkane ausbrechen, sorgt für Erdbeben und erzeugt das schützende Magnetfeld. Wie lässt sich herausfinden, was Hunderte Kilometer unter uns geschieht? von KLAUS JACOB Im Januar 1912 veröffentlichte Alfred Wegener seine Theorie der Kontinentalverschiebung. Der...
Wissenschaft
Lockdowns ließen Gehirne von Jugendlichen schneller reifen
Die Lockdowns während der Corona-Pandemie haben unser aller Zusammenleben stark beeinflusst. Von den Kontaktbeschränkungen mit am meisten betroffen waren Kinder und Jugendliche, was sich häufig in psychischen Folgen zeigte. Nun legen Gehirnscans nahe, dass die Lockdowns auch die Gehirnentwicklung von Teenagern verändert haben....
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Die ersten Menschen Südamerikas
Wie Oktopusse ihre Arme einsetzen
Multitalent Zunge
Mit Spannung und Thermik in die Lüfte
Recht im Weltraum?
Abenteuer Quanteninternet